Hüfte: gutartige Erkrankungen
- Entzündlicher Gelenkverschleiß (Arthrose, Osteoarthritis) an der Hüfte
- Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
- Weichteilverkalkungen (heterotope Ossifikation, periartikuläre Ossifikation)
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Es gibt verschiedene Erkrankungen, die mit einer stoffwechselbedingten Überaktivität des Bindegewebes einhergehen. Hierbei spielen genetische Veranlagung und verschiedene Umweltfaktoren zusammen, die zu einer Wucherung der entsprechenden Weichteile führen können. Dieser Krankheitsgruppe ist gemeinsam, dass eine Bestrahlung frühzeitig einsetzen sollte, und dann ein weiteres Fortschreiten verhindern kann. Eine zumindest teilweise Rückbildung ist dann noch möglich.
Normalerweise wird fünfmal die Woche bestrahlt für ein bis zwei Wochen, teilweise kann eine Wiederholung sinnvoll sein. Da die Tagesdosis etwas höher ist als bei den anderen hier vorgestellten Therapien, kann es in Einzelfällen unter der Behandlung zu leichter Hautrötung kommen.
Manche Menschen neigen dazu, nach Verletzungen oder Operationen wulstige, oft auch gerötete oder violette Narben zu entwickeln. Neben den kosmetischen Problemen kann auch die Beweglichkeit verschlechtert sein, z.B. im Kniebereich.
Eine Strahlenbehandlung kann bei wiederkehrenden Narbenwulsten als vorbeugende Therapie nach der chirurgischen Entfernung der Narbe eingesetzt werden. Die Bestrahlung sollte innerhalb von 24 Stunden nach der Operation begonnen werden, dann kann eine Erfolgsrate zwischen 30 Prozent (Narben nach Brandverletzungen) und 90 Prozent (Operationsnarben) erzielt werden.
Auch bei Männern kann das in geringen Mengen vorhandene Brustdrüsengewebe hinter der Brustwarze sich vermehren und anschwellen. Am häufigsten geschieht dies unter bestimmten Medikamenten, vor allem bei der antihormonellen Behandlung eines Prostatakrebses (bis zu 80 %). Neben dem störenden Anblick entstehen auch Schmerzen, Druckgefühl und eine starke Überempfindlichkeit der Brustwarze. Ist eine Brustdrüsenschwellung sehr wahrscheinlich. z.B. bei einer Antihormon-Behandlung, kann die Strahlentherapie vorbeugend eingesetzt werden. Es reichen 5 Behandlungen, um bei der Mehrzahl der Patienten diese unangenehme Nebenwirkung zu verhindern. Ist es bereits zur Schwellung gekommen, müssen meist 10 Therapiesitzungen eingeplant werden, die dann allerdings nur noch die Schmerzen und Überempfindlichkeit lindern können, die Drüsenvergrößerung lässt sich dann nur noch operativ beseitigen. Ein möglichst früher Einsatz der Strahlenbehandlung ist hier also besonders sinnvoll.
Diese relativ seltene Erkrankung betrifft meist Männer zwischen 40 und 60 Jahren und geht durch die sich bildenden Knoten an der Penisober- oder Unterseite mit Schmerzen und oft auch einer Verkrümmung des Glieds bei der Erektion einher. In der Frühphase werden häufig Medikamente eingesetzt, bei bereits eingetretener starker Verkrümmung muss meist operiert werden. Rückbildungen ohne weitere Therapie können nach Jahren auch eintreten.
Die Strahlentherapie erfolgt meist über sechs bis sieben Sitzungen unter sorgfältiger Abschirmung des umliegenden Gewebes. Schmerzen werden dadurch in bis zu 80% der Fälle gelindert, die Penisverkrümmung bessert sich bei etwa 60% der Patienten.
Chronische Hauterkrankungen mit Schuppung, Juckreiz und Rötung der betroffenen Hautareale sind ein häufiges Problem. Viele dieser Erkrankungen werden mit Kortisonsalben behandelt. In manchen Fällen lassen sich die Hautveränderungen so nur schwer beherrschen und halten über Jahre an. Wenn mit Salbenbehandlungen kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen, bietet eine oberflächliche Strahlenbehandlung eine Alternative. Diese erfolgt meistens zwei mal pro Woche, insgesamt achtmal, also über 4 Wochen.Bei dieser Erkrankung bilden sich immer wieder Eiterpickel (Furunkel) im Bereich der Achselhöhle oder der Leisten, die auch durch Antibiotikagabe nicht oder nur kurzfristig verschwinden.
Eine Strahlentherapie führt oft schon nach der ersten Sitzung zur Schmerzlinderung und kann die Problematik in 80 bis 90 Prozent der Fälle verbessern.
Chronische Hauterkrankungen mit Schuppung, Juckreiz und Rötung der betroffenen Hautareale sind ein häufiges Problem. Viele dieser Erkrankungen werden mit Kortisonsalben behandelt. In manchen Fällen lassen sich die Hautveränderungen so nur schwer beherrschen und halten über Jahre an. Wenn mit Salbenbehandlungen kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen, bietet eine oberflächliche Strahlenbehandlung eine Alternative. Diese erfolgt meistens zwei mal pro Woche, insgesamt achtmal, also über 4 Wochen.Nach Operationen mit Verletzung der Lymphgefäße (insbesondere im Beckenbereich) kann es zu einem Lypmphstau im Gewebe mit Schwellung (Lymphozele) oder einer Gangbildung nach außen mit anhaltendem Nässen (Lymphfistel) kommen. Diese Bereiche sind besonders anfällig für Infektionen.
Diese postoperativen Probleme werden bei uns im Allgemeinen mithilfe eines CT-gestützten Bestrahlungsplanung therapiert (s. Ablauf CT & Virtuelle Simulation), denn der erkrankte Bereich ist sonst nur ungenau zu erfassen. Es wird fünfmal die Woche behandelt, bis eine deutliche Besserung erzielt wurde oder 10 Therapiesitzungen durchgeführt wurden. Hiermit läßt sich eine Erfolgsrate von 95 Prozent erzielen.
Dieser spezielle, recht seltene Weichteiltumor kann auch schon in jüngeren Lebensjahren auftreten, wächst ohne Therapie aggressiv weiter und neigt stark zur Wiederkehr nach operativer Entfernung. Die Strahlenbehandlung kann eingesetzt werden zur Rückfallverhinderung nach der Operation und dauert dann etwa fünf Wochen (25 Sitzungen). Ist der Tumor ungünstig gelegen und schlecht zu entfernen, kann auch eine alleinige Bestrahlung über sechs Wochen (30 Sitzungen) erfolgen. Mit dieser Behandlung lassen sich im ersten Anlauf etwa 80% der Patienten heilen.